Faulenzertag?

Heute möchte ich es mal richtig ruhig und gemütlich angehen. Kein Urlaubsstress, keine Erkundungen auf der Insel geplant… Mal schauen, ob es klappt 😉

Morgens besorge ich mir schon mal das Speedboat Ticket für Mittwoch 12 Uhr rüber aufs Festland. Check.

Dann geht es zu einem ausgiebigen Frühstück bei Naan’s. Deren Mega-Baguette hatte einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen und ich brauche eine Version 2.0 davon.

Was könnte man denn noch an so einem Faulenzertag machen? Eine ausgiebige Massage im Massageshop meines Vertrauens? Ja das wäre etwas. Gesagt getan. Eine einstündige Ölmassage bei Nid Noi ist einfach toll😊

Danach einen Ingwer Shot mit Kurkuma in einer Bar (man muss ja auch mal was für die Gesundheit tun, wenn man so viel Roller fährt 😁)…

Und vlt. noch ein paar Fotos an der Hippy Bar bei Tageslicht…

Nachmittags nochmal Schwimmen im Meer am Bungalow…

Abendessen im Saithong: Seafood Salad, Reis und Coconut Shake 😋

Einen Mojito in Oscar’s Bar mit burmesischem Rum und frischer Pfefferminze…

Beim Irie Island kurz reinhören bei der Jam Session … Hmmm, na ja… dann doch lieber zu Lu in die Kangaroo Bar gegenüber:

Später dann der Auftritt von South Paradise in der Freedom Bar. 250 Baht Eintritt. Dann muss es ja gut sein. Ist es auch🙂

Selbst dem (tauben?) Hund gefällt es inmitten der Tanzenden.

Aber der macht ja auch Yoga: Stellung des Kindes – ähhh bzw. des Hundes.

Gute Stimmung, die sich immer weiter steigert:

Die Band spielt ein paar Coversongs, aber auch viel in Thai: ein Mix aus Reggae, Rock und Ska Punk.

Weit nach Mitternacht endet der Tag dann nicht so gut – zumindest für meinen Bekannten: Mopped geklaut😡🏍️❌

Also das war der stressigste Faulenzertag in diesem Jahr bisher. Aber das Jahr ist ja noch jung😂

Nachtrag Di 28.1.: Das Mopped ist wieder da. Es wurde heute da wieder aufgefunden, wo es letzte Nacht „ausgeborgt“ wurde.

Hippy Bar

Nach dem Abendessen im The Kitchen Table (gute handgemachte Pasta und Steinofenpizza) hänge ich noch etwas in der Hippy Bar ab. Ja wie soll man diese Bar beschreiben… Von der Seeseite her gesehen ist es ein großes breites Piratenschiff zusammengezimmert aus Treibholz. Als Landratte betritt man die Bar durch den „Hintereingang“:

Von innen ist es eine Art Baumhaus, ganz verwinkelt, über mehrere Ebenen gehend…

… einer schönen Bar und einem Restaurant.

Hier gibt es so viele kleine Sitz- und Liegeflächen, das man sich problemlos zurückziehen kann, wenn man seine Ruhe haben möchte.

Selbst vor der Bar und der Bühne geht es relativ ruhig zu.

Ein schöner Ort, um einfach mal abzuhängen und die Gedanken schweifen zu lassen.

Nachtrag Montag 27.1.: so schaut’s bei Tageslicht aus:

Ebbe am Mangrovenwald

Gegen halb 3 bin ich am Kajakverleih / Mangrovenwald . Ich möchte mir anschauen, wie es hier bei Ebbe aussieht. Aus dem bei Flut ziemlich breitem Fluss ist ein Flüsschen mit vielen Sandbänken geworden.

Die Kajaks auf dem Trockenen:

Nach Norden hin schaut man in die Buffalo Bay…

… deren südliches Drittel und nördlicher Bereich bei Ebbe weitgehend trockenfällt.

Scoopy platt

Scoopy, der SSB, der Schwarze Slow Blitz, braucht Hilfe. Ich habe mich schon gefragt, wie lange es bei den abgefahrenen und mittlerweile profillosen Reifen meines Mietrollers bis zu einem Platten dauert. Heute Mittag war es dann soweit. Hinterrad platt. GSD waren es bis zur nächsten Mopedwerkstatt gerade einmal 50m.

Der Schrauber hat mich korrekterweise auf die völlig fertigen Reifen hingewiesen, hatte aber auch Verständnis, dass ich dem Mietroller nicht 2 neue Pneus spendieren wollte. Er hat sogar den alten Schlauch noch so zurechtgeschnitten, dass er ihn als Zwischenschicht zwischen neuem Schlauch und Reifen schieben konnte. Das hat mich etwas an DDR-Zeiten erinnert – aus dem Möglichen das Beste machen 🙂

Nach 10 Minuten war alles erledigt. Er hat zum Schlauchwechsel noch nicht mal das Rad ausgebaut (Einarmschwinge machts möglich 😁). Tagesgeschäft eines Profis halt. Kosten: 200 Baht (6€) inkl. neuem Schlauch.

Alles in (B)bar

Blick von der Boatsbar Richtung Sonnenuntergang.

Hier in der Boatsbar gibt es jeden Samstag ein All You Can Eat Buffet für 280 Baht (8€). Heute gibt es Massaman Beef Curry, Hühnchen, Fisch, Spare Ribs und eine Art Schweinebraten. Dazu Kartoffelbrei, Reis, Salate, viele Soßen und Dressings, Mini-Hamburger, frisch gezapftes Bier… Eine gute Alternative, wenn man (samstags) einmal etwas mehr Hunger hat.

Weiter gehts in die Mad Monkey Bar. Die dort laufende Jam Session ist ja mal richtig gut! Viel besser als im Irie Island gestern. Da macht es Spaß zuzuhören. Und einen ordentlichen Pina Colada machen sie hier auch🙂

Die letzte Bar für heute auf dem Heimweg: die Sports Bar. Es laufen drei Übertragungen gleichzeitig. Eine davon ist die Bundesliga. Die Bayern haben wohl wieder mal gewonnen. Ja wen es interessiert… 🙃

Ko Kham

Heute Mittag bin ich am Ao Mook Beach, um bei Ebbe auf die kleine Insel Ko Kham rüberzulaufen. Ich sehe schon mein Ziel:

Auf dem Weg zum Strand passieren ich mystische Plätze im praktisch verlassenen Ko Phayam Resort.

Ich unterhalte mich mit einem der dort wohnenden Burmesen. Sie halten aktuell zwei der vielen verfallenen Bungalows in Schuss und vermieten diese. Auch eine kleine Bar betreiben sie auf dem Gelände.

12 Uhr, noch 1h bis zum Ebbe-Tiefstand.

Der Wasserstand ändert sich kaum noch, ich laufe mal los… Nach 2 Stunden heftigster Kämpfe mit Salzwasserkrokodilen und Tigerhaien erreiche ich siegreich die Insel.

Aber im Ernst : je nachdem wie schnell man sich durch das heute maximal hüfthohe Wasser bewegt, braucht man 10 bis 20 Minuten für die Strecke. In Strand- und in Inselnähe ist es etwas steinig (wasserfeste Schuhe machen sich da gut), im mittleren Bereich hat man festen Sandboden. Der Tiefststand der Ebbe ist nicht jeden Tag gleich. Heute sind es bspw. +1,5m über Normalnull, in einer Woche nur noch ein ca. halber Meter. Es soll wohl Tage geben, wo man praktisch trockenen Fußes rüberlaufen kann.

Die Bar ist leider nicht besetzt…

… und ein Pfad führt nur durch eine weitere aufgebene Bungalowsiedlung…

… und nicht um die Insel herum. Am Strand entlang die kleine Insel zu umrunden, ist leider auch nicht so einfach, da es viele felsige Abschnitte gibt.

Und so trete ich nach ca. einer Stunde den Rückweg an und verbringe den Rest des Nachmittags am schönen Strand des ehemaligen Ko Phayam Resorts.

Musikangebot

Nach dem Abendessen im Blue Owl (thailändischer Inder, mittelmäßig) schauen wir kurz im Tropical Hostel vorbei. Aber da ist noch nicht viel los. Also erst mal zur Jam Session ins Irie Island. Nicht schlecht, gute Stimmen dabei, gute Musiker, aber auch ein paar Selbstdarsteller. Und ein Feuerchen gibt es, damit uns nicht zu kalt wird.

Kurz vor 12 noch mal ins Tropical Hostel. Erst gibt es noch ganz gute Techno/House Musik, aber um Mitternacht wechselt der DJ. Ab da kommen nur noch eintönige Beats. Aber zum mal kurz Tanzen reicht es.

Lost Place

Als ich heute Nachmittag versuche, einen Weg zum Ao Mook Beach zu finden, stoße ich auf das (fast) verlassene Koh Payam Resort.

Angeblich gibt es hier noch ein deutsches Paar, das in einem der sonst baufälligen Bungalows lebt. Jedenfalls hat das Gelände irgendwie einen morbiden Charme.

Aber es gibt auch einen schönen Strand.

Am Ziel – bzw. am Ziel für morgen: die Insel Ko Kham in Sichtweite. Da möchte ich morgen bei Ebbe rüberlaufen.

Umzug

Nach dem Frühstück (oder Spätstück? 🤔) ziehe ich in meinen nicht-Luxus-Bungalow um. Der ist auch gar nicht so schlecht:

Bad OK und vor allem Dusche HINTER der Toilette, d.h. weniger nasse Füße.

Und ich habe es nicht mehr ganz so weit zum kleinen Resortrestaurant. Vorher waren es 30m, jetzt nur noch 15m. Das schaffe ich gut ohne Roller. Oder ich kann die Bestellung auch durch das Fenster hinüberrufen 😁


Dieser Bungalow steht ganz nah am Waldrand: Vorteil: fast den ganzen Tag Schatten. Nachteile: weniger Wind vom Meer, wahrscheinlich mehr Affenattacken (heute war es ruhig, aber wir werden sehen) und, wie ich dann später in der Dämmerung merke, Tigermückenplage! Gerade 2 erlegt:


Lt. Umweltbundesamt wohl die Asiatische Tigermücke, wenn ich die Bilder so vergleiche.
So ein Mist. Hab keine Lust, mir noch Denguefieber einzufangen 😒