Nachtmarkt

Östlich unseres Hotels liegt ein ganzes Areal mit Nachtmärkten, Basaren, Flaniermeilen usw.

Gleichzeitig ist das die für morgen (Silvester) angesagte Partymeile.

Wie man sieht, ist auch heute schon einiges los.

Auf einem der Märkte, dem Ploen Market, gibt es so manche Leckereien, die natürlich verkostet werden mussten…

… u.a. Raupen, Grashüpfer und ??? Vom dritten Krabbeltier hab ich den Namen nicht verstanden, aber war auch lecker 😁

Chiang Mai

Nach ein paar Zwischenstopps auf kleineren Bahnhöfen wie Khun Tan …

… kommen wir mit unserem Nachtzug 8:50 in Chiang Mai an.

Wir lassen uns von einem Sammeltaxi (Festpreis 50 Baht p.P.) zum Hotel bringen. Dort stellen wir unsere Rucksäcke ab und gehen erst einmal in die Altstadt, die nur 200m entfernt beginnt. Die Altstadt ist ein quadratischer Bereich umschlossen von einem Wassergraben. Es gibt, ähnlich wie in einer arabischen Medina, ein Gewirr von kleineren Gassen und auch größeren Straßen flankiert von vielen Restaurants, allen möglichen Shops, Gästehäusern, Hotels, jede Menge Streetfood usw. Ein Biergarten darf natürlich auch nicht fehlen.

Hier möchte ich kein Elektriker sein, der nach einem Fehler in der Verkabelung suchen muss:

Und natürlich gibt es viele Tempel, einer schöner als der andere.

Wir schauen uns u.a. den Wat Sai Moon Mang und den Wat Phra Sing an.

Wirken lebensecht, oder?:

Eine besondere Kaffeecreation entdecken wir auch: Blue Café

Nachtzug

Am Bahnhof angekommen, holen wir die großen Rucksäcke aus dem Schließfach und orientieren uns erst einmal. Dieser Bahnhof ist wie ein Flughafen organisiert. Man kann nicht einfach auf den Bahnsteig gehen und auf seinen Zug warten, sondern die Bahnsteige sind vom Wartebereich durch eine Zugangskontrolle getrennt. Man hat nach Erreichen der Boarding Time nur mit einer gültigen Fahrkarte Zutritt.

Unser Zug wurde erst mit technischen Problemen ausgeschrieben, hat aber dann doch mit nur wenigen Minuten Verspätung den Bahnhof verlassen.

Die Schlafwagen sind relativ alt, aber OK.

Allerdings ist das Fahren auf dem thailändischen Schienennetz kein Vergnügen. Man wird sehr stark von links nach rechts gebeutelt. Das macht das Blog schreiben zur Tortur. Mal schauen, wie das gleich mit dem Schlafen funktioniert.

1000jährige Eier

Am frühen Abend essen wir sehr lecker in einem Straßenrestaurant, u.a. ein Gericht mit 1000jährigen Eiern. Es schmeckt nicht schlecht, aber dem vollen Genuss steht möglicherweise das eigene Kopfkino im Weg.

Auf dem Rückweg zum Bahnhof schlendern wir noch einmal über den Weekend Market und entdecken noch die Kunstecke mit diversen Gallerien.

Queen Sirikit Park

Nördlich vom Weekend Market, im Queen Sirikit Park, machen wir nachmittags eine ausgedehnte Siesta unter Bäumen am Wasser. In einem Teich sehen wir sehr große Wasserschlangen. Es könnten Netzpythons gewesen sein. Da ist dieses Reptil harmloser:

Weekend Market

Nach einem späten kleinen Frühstück mit Kaffee, Kaba und Bananen im Hotel, fahren wir mit dem Taxi zum neuen Hauptbahnhof und verstauen dort die großen Rucksäcke im Schließfach. Dann laufen wir die 2km bis zum Chatuchak Weekend Market. Diese ist wie ein Basar auf asiatisch/thailändisch aufgebaut: breitere Wege kombiniert mit schmalen Gassen, Verkaufsstand an Verkaufsstand, querbeet Touristensouvenirs, Obst, Klamotten, Lederwaren, Drogerien, Schmuck, Essenstände… eine nette Mischung, aber eher touristisch und kein Markt für Einheimische.

Abendausflug

Nach dem Einchecken im Hotel ziehen wir am frühen Abend noch mal los. Mit der orangen Bootslinie fahren wir bis zum Icon-Siam Einkaufszentrum…

… schauen uns den Weihnachtstrubel dort an und essen etwas später sehr lecker im Foodcourt an der Soi Charoen Krung.

Dann gehts zum geplanten Höhepunkt des Abends. Auf der Dachterrasse des Lebua Hotels wollen wir in The Dome den Ausblick vom 64sten Stock genießen und uns einen Drink gönnen.

Eine tolle Aussicht, oder? Aber das mit den Drinks will gut überlegt sein, denn die starten bei 45€. Oder man nimmt eben gleich den Champagner für 2200 – nicht Baht! Euro!

Erster Rundgang

Da das Zimmer erst ab 14 Uhr zur Verfügung steht, machen wir gleich noch eine kleine Tour. Nahe des Hotels kommen wir an einem kleinen Markt vorbei.

Weiter geht’s mit dem Boot ein Stück Richtung Süden und dann zu Fuß über die Khaosan Road.

Auf der Suche nach einem netten kleinen Restaurant kommen wir noch am Phra Sumen Fort vorbei.

In einer Nebenstraße gibt es noch ein kleines Tempelfest. Das Essen ist zwar schon alles weg, aber ein paar Tänze bekommen wir noch mit.

Anreise

Am Freitag ging es nun los, die 2024/2025er Rucksacktour nach Thailand. Der Flieger startete 13:45 in FRA. Leider hat der Vorabend-Checkin nicht funktioniert, sodass ich mich mit einem Mittelplatz zufrieden geben musste. Und 1000 Euro für ein Business Class Upgrade war mir doch zu viel.

Nach 10h Flug bin ich dann morgens 7 Uhr Ortszeit in Bangkok. Um schnell ins Stadtzentrum zu kommen, nehme ich zuerst den BKK Airport Rail Link und für die letzten 5km noch ein Taxi. Der Fahrer macht an der Rückseite des Beifahrersitzes gleich mal ordentlich Werbung für Bangkok :

Gegen 9 komme ich dann fast zeitgleich mit Andrea, die schon 2 Wochen eher nach Thailand geflogen ist, im Hotel an.

Thailandtour 2024/2025

Der Countdown läuft 🙂
Am Freitag geht es für 5 Wochen bis Ende Januar auf Rucksacktour nach Thailand. Auch Shaun ist schon ganz aufgeregt.

Wir wollen vor allem den Norden ausgiebig erkunden, aber auch ein paar Inseln im Süden wollen wir uns anschauen.
Los gehts am Freitag Mittag mit Thai Airways im Direktflug nach Bangkok, wo wir am Samstag Morgen ankommen werden. Aber schon am Sonntag geht es dann weiter nach Chiang Mai. Ich bin schon gespannt, wie man dort Silvester feiert 🙂